Gemeinsames Leben
Die Schulsanitäter am MGG
Du hast dich verletzt? Du brauchst Erste-Hilfe? Kein Problem, ruf die Schulsanitäter (Tel.: 0157 528 133 13)! Sie helfen dir!
Wer sind die Schulsanitäter?
Die Schulsanitäter sind Schüler*innen unserer Schule, die Erste-Hilfe leisten, wenn andere Schüler*innen oder Lehrer*innen ihre Hilfe brauchen, z.B. bei blutenden Wunden, Verbrennungen oder Prellungen.
Während des Schuljahres übernehmen sie den Sanitätsdienst, d.h. immer zwei Schulsanitäter*innen sind im Notfall von der 1.-6. Stunde über folgende Notrufnummer erreichbar: 0157 528 133 13.
Die Schulsanitäterinnen sind aber auch bei schulischen Veranstaltungen (z.B. beim Spendenlauf) im Einsatz.
Um ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse zu trainieren und zu vertiefen, treffen sich die Schulsanitäter*innen regelmäßig zum Sanitätstraining.
Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen können die Schulsanitäter*innen?
- richtiges Verhalten bei Unfällen und Notfällen
- Lebensrettende Sofortmaßnahmen bei Bewusstlosigkeit, Kreislaufstillstand, Gefahr durch Ersticken, Schock, allergische Reaktionen
- Wundversorgung bei kleineren und größeren Blutungen, sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Kopfverletzungen
- Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Muskel- und Gelenkverletzungen, sowie Knochenbrüchen
- EH-Maßnahmen bei Unterkühlung, Verbrennung, Sonnenbrand und Sonnenstich
- EH-Maßnahmen bei akuten Erkrankungen wie Schlaganfall
Du möchtest bei den Schulsanitätern mitmachen?
Jährlich wird für interessierte Schüler*innen der 7. Klasse eine 3-tägige Erste-Hilfe-Ausbildung angeboten. Durch erfolgreicher Teilnahme kannst auch du Schulsanitäter*in werden. Wir freuen uns auf dich!
Januar 2026, Alexandra Braun

Interessantes von den Schulsanitätern
Schulsanis bei der Diabetes-Typ-1-Schulung
Am Samstag, den 22.11.25, fand für Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter eine Schulung über Diabetes mellitus Typ 1 statt, an der vom Martin-Gerbert-Gymnasium Valerie Schmieder, Nina Bach, Lena Schmitter, Layla Böckle, Alicia Burbach und Ivona Matosevic teilnahmen.
Der Tag begann mit einem Vortrag von Frau Dr. med. Brühler (Fachärztin am Klinikum FDS für Kinder- und Jugendmedizin). Anschaulich erklärte sie uns, wie der Blutzuckerspiegel über die Hormone Insulin und Glucagon reguliert wird, um alle Zellen des menschliche Körpers stets mit genügend Glucose versorgen zu können. Mit diesem Wissen konnten wir verstehen, welche Auswirkungen ein Mangel an Insulin oder gar das Fehlen von Insulin für Menschen mit der Autoimmunerkrankung Typ-1-Diabetes hat.
Weiter ging es in kleinen Gruppen in verschiedenen Workshops: Wir analysierten den Kohlenhydratgehalt verschiedener Lebensmittel, um zu verstehen, wie diese den Blutzuckerspiegel beeinflussen. Wir lernten, in welchem Bereich der Blutzuckerspiegel stets liegen sollte und wie wir Menschen mit Typ-1-Diabetes bei einer Über- oder Unterzuckerung schnell und einfach helfen können. Nachdem uns verschiedene Generationen von Insulinpens und Insulinpumpen vorgestellt wurden, durften wir unseren eigenen Blutzuckerspiegel messen und sogar die Anwendung von Insulinpens an einem Kissen üben.
Neben den viele praktischen Übungen bestand aber auch die Möglichkeit, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, die von Typ-1-Diabetes betroffen sind. Sehr offen und anschaulich erzählten sie uns aus ihrem Alltag mit Diabetes.
Zum Abschluss stellten wir beim Quiz unsere neu erworbenen Kenntnisse unter Beweis und bekamen als Auszeichnung eine Erste-Hilfe-Tasche-Diabetes überreicht.
Für diese rundum gelungene Veranstaltung danken wir den Organisatorinnen und allen Mitwirkenden ganz herzlich!
November, 2025, Alexandra Braun






Erste Hilfe am MGG
Jedes Jahr am zweiten Samstag im September findet der Welttag der Ersten Hilfe statt. Dabei wird in vielen Aktionen weltweit auf die Bedeutung und Notwendigkeit der Ersten Hilfe aufmerksam gemacht. An unserer Schule übernimmt das Team der Schulsanitäterinnen und -sanitäter diese wichtige Aufgabe. Unsere neuen Schulsanis freuen sich, dass sie mit Erfolg und vielen wertvollen Erfahrungen ihre Erste-Hilfe-Ausbildung abschließen konnten und nun ihren Dienst am MGG aufnehmen können. Bei kleineren und größeren Notfällen im Schulalltag sind sie über ihr Diensthandy erreichbar und können Erste Hilfe leisten.
Zu ihren Aufgaben gehören u.a.:
- Absichern von Unfallstellen, Beachten des Eigenschutzes, ggf. Notruf absetzen
- Wundversorgung
- Umgang mit Gelenkverletzungen und Knochenbrüchen
- Hilfe bei Verbrennung, Verätzung, Unterkühlung oder Hitzeschäden
- Hilfe bei akuten Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall
- Lebensrettende Sofortmaßnahmen (z.B. stabile Seitenlage und Wiederbelebung)
Mit der Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Schulsanitätern setzt das MGG somit ebenfalls ein Zeichen für die Bedeutung von Erster Hilfe – im Schulalltag und darüber hinaus.
September 2025, Alexandra Braun





Sanitraining mit Rettungssanitäter Alexander Rosenberger
Am vergangenen Freitag, den 08.11.2024, durften unsere Schulsanitäter*innen der Oberstufe ein besonderes Sanitätstraining erleben, denn zu Gast war Alexander Rosenberger, Rettungssanitäter beim DRK.
Nachdem er sich und seine Arbeit als Rettungssanitäter kurz vorgestellt hatte, begann auch schon das praktische Training. Herr Rosenberger zeigte uns, wie man bei schweren Traumaunfällen (z.B. bei einem Sturz aus größerer Höhe) eine schnelle Traumauntersuchung durchführt. Ziel dieser Untersuchung ist es, eine mögliche lebensbedrohliche Verletzung eines Verunglückten zu erkennen, um dann geeignet handeln und erkannte Verletzungen anderen Helfern oder dem Rettungsdienst mitteilen zu können. Herr Rosenberger brachte uns bei, wie man bei dieser Untersuchung nacheinander vorsichtig alle Regionen des Körpers von Kopf über Hals, Brust, Bauch, Becken, Extremitäten und Rücken systematisch auf Schmerz, Wunden und Blutungen, auf abnorme Knochenstellungen oder sonstige Auffälligkeiten untersucht.
Im Anschluss übten wir das Anlegen von Druckverbänden an verschiedenen Körperstellen. Darüber hinaus demonstrierten uns Herr Rosenberger und sein Kollege noch weitere Methoden der erweiterten Blutstillung wie sie von Rettungskräften bei starken Blutungen durchgeführt werden. Gespannt hörten wir zu!
Besonderen Spaß hatten wir beim anschließenden Training zum Transport von Verletzten. Im Rettungsdienst werden hierfür verschiedene Tragen eingesetzt, wie zum Beispiel die Schaufeltrage, die Vakuummatratze oder das Spineboard. Wir übten, wie man eine verletzte Person vorsichtig auf die jeweilige Trage lagert und sie dann sicher zum Rettungswagen transportiert. Dort angekommen inspizierten wir die Ausstattung eines Rettungswagens und waren erstaunt, wieviel medizinisches Equipment in einem Rettungswagen vorzufinden ist.
Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Rosenberger für sein Training und die vielen interessanten Einblicke in die Arbeit eines Rettungssanitäters.
November 2024, Alexandra Braun










Erste-Hilfe-Ausbildung 2024
Wie in den vergangenen Jahren fand auch am Ende dieses Schuljahres wieder eine Erste-Hilfe-Ausbildung für neue Schulsanitäter*innen statt. Ab dem nächsten Schuljahr werden die neuen Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter ihren Dienst antreten und in Notfällen am Martin-Gerbert-Gymnasium Erste Hilfe leisten können.
Juli 2024, Alexandra Braun

Neue Schulsanitäter*innen am Martin-Gerbert-Gymnasium
25 neue Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter freuen sich: Mit Beginn des neuen Schuljahrs nehmen sie ihren Dienst am Martin-Gerbert-Gymnasium auf. Bei kleineren und größeren Notfällen im Schulalltag sind sie über ihr Diensthandy erreichbar und können Erste Hilfe leisten. Auf ihre ausgesprochen verantwortungsvolle Tätigkeit wurden die Schülerinnen und Schüler in einem Erste-Hilfe-Kurs von Frau Braun (zuständig für den Schulsanitätsdienst am MGG) vorbereitet: Sie erfuhren, wie wichtig es ist, im Ernstfall Hilfe zu leisten und welche Fähigkeiten ein Schulsanitäter bzw. eine Schulsanitäterin dafür braucht. Mit großem Eifer lernten sie das Versorgen kleinerer und größerer blutender Wunden und das Vorgehen bei Muskel- und Gelenkverletzungen sowie Knochenbrüchen. Auch Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Verbrennungen oder Sonnenstich wurden gelernt. Lebensrettende Sofortmaßnahmen, wie sie etwa bei Bewusstlosigkeit, Kreislaufstillstand, Ersticken oder Schock notwendig sind, wurden von den Schülerinnen und Schülern ebenfalls trainiert. Zum Abschluss der Ausbildung durften die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen und ihre neu erworbenen Fähigkeiten bei unterschiedlichen, nachgestellten Notfallsituationen unter Beweis stellen. Begleitet wurde die Erste-Hilfe-Ausbildung auch in diesem Jahr wieder von unseren erfahrenen Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern, die die Schüler*innen insbesondere beim praktischen Üben unterstützten und somit zum Gelingen der Ausbildung beitrugen.
Juli 2023, Alexandra Braun





Erste-Hilfe-Ausbildung für neue Schulsanitäter*innen
In der 3-tägigen Erste-Hilfe-Ausbildung am Ende jeden Schuljahres werden neue Schulsanitäter*innen ausgebildet. Dabei werden gemeinsam die unterschiedlichsten Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeübt. Im Schuljahr 2021/22 mit dabei: erfahrene Schulsanitäter*innen aus den Klassen 9 und Johann Dettling, ehemaliger Schulsanitäter am MGG, jetzt selbst beruflich aktiv im Rettungsdienst.
September 2022, Alexandra Braun
Bilder: Alexandra Braun










Profi bereitet Schulsanitäter*innen auf Ernstfall vor
Freitagnachmittag im Juli 2022 traf ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes auf dem Pausenhof des Martin-Gerbert-Gymnasiums in Horb ein. Glücklicherweise nicht aufgrund eines Notfalls, sondern um den Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern der Schule einen Einblick in die spannende Arbeit des Rettungsdienstes zu geben. Notallsanitäter Robin Hofer nahm sich Zeit, die interessierten Schülerinnen und Schüler an seinen praktischen Erfahrungen teilhaben zu lassen und ihnen einiges an Profiwissen zu vermitteln. Zunächst stellte Robin Hofer seine Arbeit beim Roten Kreuz im Landkreis Freudenstadt vor. Danach wurde den Schulsanitätern ein Blick in das Innere des Rettungswagens ermöglicht, was auf großes Interesse stieß, da detailliert das medizinische Equipment gezeigt und erklärt wurde. Damit schnell und effektiv geholfen werden kann, wurden die Schülerinnen und Schüler darüber aufgeklärt, auf was es beim Absetzten eines Notrufs ankommt: immer zuerst den Notfallort nennen, dann alles weitere (Name des Anrufers, Art des Unfalls, Anzahl der Verletzen und warten auf Rückfragen). Um den engagierten Ersthelfern die Angst vor extremen Notfallsituationen (z.B. schweren Verkehrsunfälle) zu nehmen, gab Profi Robin Hofer ihnen persönliche Tipps und Methoden an die Hand, um auch hier kompetent agieren zu können.
Dann folgte der praktische Teil: Schülerinnen und Schüler simulierten einen Notfall, wie er sich im Schulalltag ereignen könnte, und übten so die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst. Für die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter war es ein aufschlussreicher und lehrreicher Nachmittag, der Eindruck hinterließ und sicherlich nicht so schnell in Vergessenheit gerät. Ein besonderes Dankeschön an Robin Hofer für sein Engagement, im Namen aller Beteiligten!
Juli 2022, Kim Schliep und Mali Thumm, Schulsanitäterinnen










