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Lernen fürs Leben

Katastrophenschutztag am MGG

Durch Extremwetterereignisse oder durch Menschen verursachte Katastrophen rücken zunehmend ins Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig fehlen bei vielen jungen aber auch erwachsenen Menschen Grundkenntnisse über Vorsorgemaßnahmen und das richtige Verhalten im tatsächlichen Katastrophenfall. Im Rahmen eines Katastrophenschutztages vermittelten die Lehrkräfte Ralf Heckner und Matthias Weniger zusammen mit der Feuerwehr und dem DRK den Sechstklässlerinnen und Sechstklässlern des Martin-Gerbert-Gymnasiums, was z.B. bei Überflutungen, Waldbrand oder einem längeren Stromausfall zu tun ist. „Neben der Vermittlung von Fachwissen nimmt die offene Thematisierung von Katastrophenfällen den Schülerinnen und Schülern aber auch Ängste und stärkt ihre Resilienz“ sind die beiden Geographielehrer überzeugt.

Im anfänglichen Theorieblock nahm die Flutkatastrophe im Ahrtal besonderen Raum ein. Anhand eines Videos konnten die Schülerinnen und Schüler eindrucksvoll sehen, wie das Wasser zunächst harmlos langsam ansteigt, im Laufe einer Nacht dann aber Bäume und Häuser mit sich reißt und Bereiche überflutet, die niemand für möglich gehalten hätte.

Nach der Theorie wartete auf dem Schulhof die Praxis: Bernhard Hinger, Sicherheitsbeauftragter des MGG, hatte die horber Feuerwehr und die Abteilung Bevölkerungsschutz des DRK ans MGG eingeladen. Bei der Jugendfeuerwehr engagierte, ältere MGG-Schüler demonstrierten den Sechstklässlern ihr umfangreiches Einsatzmaterial. Einige Ausrüstungsgegenstände konnten auch selbst ausprobiert werden.

Abschließend blieb nur noch die Frage, ob das Schulgebäude gegen eine Ahrtal-Flut ausreichen geschützt sei? Leider nein, so das einhellige Fazit von Schülerinnen und Schülern, Lehrern und Rettungskräften. Das MGG wäre dann vermutlich bis zum 1. Obergeschoss überflutet.

Text: HEC / SCH

Erstellt: 16.09.2025

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